Ist Schokolade gesund?

Draußen wird es langsam kühler, wir verspüren mehr und mehr das Gefühl es uns drinnen gemütlich zu machen. Wenn ich jetzt an eine warme Tasse Kakao denke, wird mir gleich warm ums Herz ...



Schon die Inkas, Azteken und Mayas verehrten den Kakao für seine Heilwirkungen.

Die Schamanen praktizieren sogar eine Kakaozeromonie. Das Ritual hat das Ziel zu Klarheit und Selbstbestimmung zu verhelfen, innere Blockaden zu lösen und in einen Zustand der Harmonie zu versetzen. Darüber hinaus soll die Zeremonie zu mehr Wertschätzung der Erde & Natur beitragen.


Auf der physischen Ebene ist Kakao ein echtes Superfood. Mit seiner Menge an Mineralstoffen, Antioxidantien und sekundärer Pflanzenstoffe wirkt Kakao nicht nur stimmungsaufhellend, die enthaltenen Polyphenole senken sogar Bluthochdruck.


Kakao wirkt auf die Glückshormone Serotonin und Dopamin, aktiviert die Reaktionsfähigkeit des Gehirns, wirkt leicht anregend, aphrodisierend und stimuliert das zentrale Nervensystem.

Mit seinem hohen Gehalt an Magnesium unterstützt er uns bei Stress und ist gut für die Nerven. Kakao wirkt verjüngend, beeinflusst depressive Verstimmungen positiv und streichelt unser Herz, physisch und psychisch.


Allerdings gilt auch hier "in Maßen genießen" und am besten als Rohkakao. Denn dieser enthält die volle Kraft der Kakaobohne, mit all ihren guten Inhaltsstoffen. Zuckerschokolade aus dem Süßwarenregal im Supermarkt ist leider nich gesundheitsfördernd.


Aber mittlerweile gibt es ganz tolle Rohkostschokoladen im Biomarkt oder natürlich auch online bestellbar. Wenn die Schokolade gesüßt ist, würde ich immer welche mit Koskosblütenzucker vorziehen und darauf achten, dass sie einen hohen Kakaoanteil hat. Ich persönlich greife meisten zu Schokolade mit einen Kakaoanteil von 99%. Aber auch dunkle Rohkostschokolade ab 70% aufwärts eignet sich gut. Um eine Tasse Kakao zuzubereiten, empfehle ich Kakaopulver in Bio- und Rohkostqualität.



Rezepte zum Ausprobieren:


Variante I:


• 2 TL rohes Kakaopulver

• 1 TL Ceylon-Zimt

• 1 Prise Kardamom (optional)

• 250 ml Hafermilch (am besten glutenfrei)

• Honig oder Ahornsirup zum Süßen


Variante II:


• 2 TL rohes Kakaopulver

• 1 TL Ceylon-Zimt

• 1 TL Kokosblütenzucker, Honig oder Ahornsirup

Prise Cayenne-Pfeffer (optional)

• 250 ml Wasser


Variante III:


• 1-2 TL rohes Kakaopulver

• 1/2 TL Maca-Pulver

• 1/2 TL Ceylon-Zimt

• 1 Prise Kardamom

• 250 ml Hafermilch (am besten glutenfrei)

• Honig oder Ahornsirup zum Süßen


Zubereitung:


1. Wasser oder Pflanzenmilch in einem Topf erwärmen, bitte nicht kochen, um die Inhaltsstoffe des Kakaos zu erhalten.


2. Währenddessen in einer Schale oder Tasse die trockenen Zutaten wie Kakaopulver, Zimt und gegebenenfalls Kardamom und Kokosblütenzucker vermischen.


3. Sobald die Flüssigkeit eine angenehme Temperatur erreicht hat, im besten Fall nicht mehr als 47°, Pulver-Mix unterrühren und ruhig noch 2-3 Minuten weiter rühren. Was die Temperatur betrifft mache ich mich persönlich nicht verrückt, ich achte einfach darauf dass das Wasser oder die Pflanzenmilch nicht kocht oder lasse sie gegebenenfalls erst wieder etwas abkühlen, bevor ich den Kakao unterrühre.


Natürlich kann man mit den Kakao-Varianten gut spielen und die Zutaten untereinander variieren, ganz nach persönlichem Geschmack.


Viel Freude beim Ausprobieren und Genießen!



Kontakt

Tel.: 0176 60338480

E-Mail: fithealthybalance@mail.de

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