Ist Café gesund?

Über Café gibt es so allerhand Meinungen. Die einen sagen, er sei gesund, andere raten dringlichst davon ab...




In diesem Beitrag möchte ich das Augenmerk auf die Ausschüttung von Adrenalin und dessen Auswirkung bei zu viel Kaffeegenuss legen.



„Ich liebe Cappuccino mit Hafermilch - aber ich brauche ihn nicht mehr und genieße ihn wenn ich richtig Lust darauf habe.”


Mit meinen Zeilen möchte ich dich gerne ein bisschen inspirieren und dir den Raum öffnen einfach mal in dich hineinzuspüren ob und wie gut dir Café wirklich tut.



Meine persönliche Erfahrung mit Café ...



Vor ein paar Jahren habe ich gerne schwarzen Café oder Espresso getrunken. Meistens so um die 2-3 Tassen pro Tag.


Einig Studien über Café, die ich damals gelesen hatte, schreiben von den entzündungshemmenden Wirkungen von zwei bis drei Tassen pro Tag. Rückblickend war das für mich eine Art Erlaubnis, die ich mir selbst gegeben habe, ruhig hier und da eine Tasse trinken zu können. Danach fühlte ich mich auch für kurze Zeit sehr wach und angenehm klar.


Nun, irgendwann habe ich wahrgenommen, dass Café mir schwarz gar nicht so gut schmeckt und dass ich nach der Hochphase eher unruhig und unzufrieden wurde. Das Verlangen nach dem Getränk war aber nicht weg - ganz subtil hatte eine Tasse Café für mich auch etwas mit Gemütlichkeit, sich eine Wohlfühl-Atmosphäre schaffen, zutun. Manchmal habe ich mich dabei sogar in ein kleines französisches Café geträumt, irgendwo in Paris... vielleicht schreibe ich deshalb auch lieber Café als Kaffee ... :-)


Trotzdem begann ich mit dem Projekt meinen Kaffeekonsum auf einen Cappuccino pro Tag, mit Hafermilch und einer Prise Kardamom, zu reduzieren. Diese Kombination liebe ich wirklich sehr … und scheint für mich auch viel verträglicher zu sein. Die Lehren der Ayurveda (das älteste, überlieferte Gesundheitssystem - "Ayus" bedeutet Leben, "veda" das Wissen, die Wissenschaft.) haben mir das im Nachhinein für meine Konstitution bestätigt, was mir auf eine gewisse Weise auch nochmal mehr gezeigt hat, dass mein Körper, wenn er den Raum dafür hat, mir vertrauenswürdige Hinweise darüber geben kann, was er braucht. Unabhängig von der Hafermilch, hatte schon diese Umstellung, einfach zwei Tassen weniger zu trinken, dazu geführt, dass mein Körper weniger unter Dehydrierung litt und ich mich insgesamt wesentlich ausgeglichener fühlte.


Woran das liegen kann, einfach zusammengefasst:


"Café flutet den Körper mit Adrenalin. Dann haben wir kurzfristig das Gefühl, wir fühlen uns wohl, gut und fit - danach muss das Adrenalin aber wieder abgebaut werden. Daran ist u.a. die Leber beteiligt. Ist das Organ nun aber ständig Adrenalischüben ausgesetzt, fängt es an, Adrenalin zu speichern, was sogar zu Symptomen wie Hautproblemen, Übergewicht und weiteren führen kann."


Damit möchte ich Café weder als schlecht oder gut bewerten und ihm auch nicht abtragen, dass er auch gute Seiten haben kann. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass viele Beschwerden und Symptome sich verbessern können, wenn man nicht die Kaffeekanne mit der Wasserflasche verwechselt. Und wenn man es sogar schafft, seinen geliebten Café mal ganz wegzulassen, kann das für den Körper eine Möglichkeit öffnen, sich ganzheitlich leichter und besser zu regenerieren …


Vielleicht möchtest du ja mal einen Versuch in deinem Tempo starten. Du könntest z.B. damit beginnen erstmal jeden Tag eine Tasse Café weniger zu trinken, dann zwei Tassen weniger und den Konsum dann langsam auf jeden zweiten Tag beschränken … dann jeden dritten … usw. - so wie es jetzt für dich persönlich stimmig ist.


Was ich persönlich gerne als „Ersatz“ verwende sind Produkte aus Chaga und Zichorienwurzel. Auch weil sie viele positive Wirkungen auf die ganzheitliche Gesundheit haben können.


Dazu mehr im nächsten Beitrag.


Von Herz zu Herz

Alma


#Café #gesundheit #wohlbefinden #balance #lebensfreude